[Warhammer] Dialekte

Inspiriert vom Quasi-Cockney Englisch, das die Orks in den englischen Warhammer Texten sprechen, habe ich mal überlegt wie man die anderen häufiger vertretenen Gruppierungen sprachlich unterscheiden kann und auch den NSCs mehr Farbe zu geben. Ich benutze gerne Dialekte und Akzente, wenn ich NSCs spiele (auch wenn ich gelegentlich schnell von einer Region in die andere abrutsche).

Bei den Figuren aus den menschlichen Völkern außerhalb des Imperiums bietet sich sowas geradezu an; haben sich die Autoren doch stark von nationalen Stereotypen inspirieren lassen. Daher sprechen Reisende aus Brettonia Französisch; die aus Estalia Spanisch; die Herrschaften aus Kislev unterhalten sich mit einem schweren russischen Akzent und wer aus den Border Princes stammt, kann seine italienisch wirkende Sprechart nur bedingt unter Kontrolle halten. Sollte es ein Albioner (Albionese? Albionist? Albioni?) jemals in die Nähe der Spielergruppe schaffen, so würde er natürlich englisch-gefärbt sprechen.

Etwas kniffliger ist die Sache bei den nicht-menschlichen Völkern. Während es recht einfach ist einen Dialekt für Elfen, Zwerge und Hablinge zu finden – es bieten sich hier Wienerisch, Niederbayerisch und Hessisch an – so wird es bei Goblins, Orks und Skaven etwas schwieriger.

Das Äquivalent zum Cockney der Orks ist natürlich Berlinerisch. Aber die Goblins und die Skaven dann nur in Hochdeutsch reden zu lassen, ist ein wenig öde. Zur Zeit tendiere ich zu sächselnden Goblins. Für die Skaven hingegen bliebe nur noch ein ordentlicher Schweizer Dialekt um sie von den anderen bekannten Gruppierungen zu unterscheiden. Allerdings bin ich von diesen letzten Dialektverteilungen noch nicht so ganz überzeugt.

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About Georgios

Wurde geboren.

2 responses to “[Warhammer] Dialekte”

  1. Robert says :

    Für Skaven bietet sich immer eine Vereinfachung der Sprache an, so in der Art von: „Ihr folgen! Warum?“ „Unser. Sie unser. Er versprochen.“ usw.Also wenn sie nicht fiepsen, stelle ich mir irgendwie (kanns es nicht genau begründen warum) sehr kehlige, rauhe Stimmen vor, denen man richtig anmerkt, wie sehr sie ihre Stimmbänder gerade anstrengen müssen, weil sie menschliche Laute von sich geben.Ein Dialekt ist dann meiner Meinung Nach nicht mehr nötig.Für Orks könnte ich mir auch so „Kanak“-Sprech (Bsp. „Vooll Krass, auffe Fresse, …“) vorstellen.Für die anderen Spieler-Rassen stelle ich mir auch eher Färbungen der Sprache vor: Also da rühig auch mit Klischees arbeiten: Zwerge grumpfelig, kaum zu verstehen, Elfen sehr gewählt, perfektes Hochdeutsch, das klingt wie auswendig gelernt, Halbling hell und fröhlich.Hast du (sowenig ich Harry Potter mag) die Harry Potter Hörspiele von Rufus Beck gehört? Der Mann hat einfach unglaublich viele Dialekte und Sprachstile. Eine super Inspirationsquelle…Grüße, Robert

  2. Georgios says :

    Nach etwas Überlegung ist mir aufgefallen, dass es problematisch ist die Gegnergruppen mit geläufigen Sprachmustern zu versehen. Zu schnell wird da der Subtext aufdringlich, wenn die menschengroße Ratte wie der komische Typ im Bus quatscht. Da aber keiner aus meiner Gruppe denke ich einen Schweizer kennt, sollte das gehen. Ich denke die Skaven werde ich wohl auch eher in fast bis zur Unkenntlichkeit gebrochenen Deutsch sprechen lassen. Nur die vielleicht etwas gebildeteren (wenn sowas mal bei mir auftauchen sollte), werden wohl um ein paar rachenlastige CH-Laute und ein Od’r nicht umherkommen. 😉

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